Unser Herz ist gebrochen. In unermesslicher Trauer nehmen wir Abschied von unserem geliebten André.
Er hat sich dazu entschieden, aus dem Leben zu gehen. Dieser Schritt hinterlässt bei uns einen unbegreiflichen Schmerz, eine tiefe Leere und eine Dunkelheit, die sich kaum in Worte fassen lässt.
Eine schwere Erkrankung hat seinen Blick auf sich selbst verdunkelt und ihn Dinge sehen lassen, die nicht der Realität entsprachen. Für uns und seine vielen treuen Freunde war und bleibt er ein von Herzen geliebter Mensch.
Seine besten Freunde und Vertrauten haben sich bereits in einer kleinen, privaten Zusammenkunft von ihm verabschiedet. Seine letzte Ruhe wird er auf See finden – dort, wo auch seine Mutter ihre ewige Ruhe gefunden hat. Mögen die Wellen ihn sanft tragen und ihm den Frieden schenken, den er so sehr gesucht hat.
Wir stehen weiterhin unter tiefem Schock und bitten von ganzem Herzen um Mitgefühl und Verständnis, dass wir Zeit und absolute Ruhe brauchen. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir derzeit nicht auf Nachrichten oder Anrufe antworten können.
Es zerreißt einem das Herz, es brennt in der Brust, als ob glühende Kohlen dort liegen, und gleichzeitig friert man von innen heraus. Da ist dieser unendliche, tiefe Abgrund, in den man stürzt, während einem jede Luft zum Atmen genommen wird.
Man sucht nach einem Halt, nach einer Hand, die nicht da ist, nach einem Wort, das alles ungeschehen macht. Die Tränen brennen, die Wut pocht in den Schläfen, und im nächsten Moment ist da nur noch eine bleierne, erdrückende Leere, die alles verschlingt. Es tut so weh, dass man kaum weiß, wohin mit diesem riesigen, schreienden Schmerz in der Seele – ein Schmerz, der niemals leiser zu werden scheint und einem das Gefühl gibt, im Dunkeln zu ersticken.
In Liebe und tiefer Trauer,
Bruno, Ann-Kathrin und Aaliyah
In seinem Abschiedsbrief hinterlässt André uns eine letzte Botschaft, die wir alle beherzigen sollten:
„Teilt euer Leben mit den Menschen, die ihr liebt.“